Die häufigste Frage, die mir gestellt wird, ist: Kann ich Bilder sehen? Die Antwort ist nein, und dafür gibt es zwei Gründe.
Der rechtliche
In Deutschland verbietet § 11 des Heilmittelwerbegesetzes vergleichende Darstellungen des Körperzustands vor und nach einem schönheitschirurgischen Eingriff in der Werbung. Das gilt unabhängig davon, wessen Körper zu sehen ist, auch für eigene Bilder. In Österreich ist es ebenfalls untersagt, und der Bundesgerichtshof hat das Verbot 2025 auf Filler ausgedehnt.
Der inhaltliche, der mir wichtiger ist
Ein Vorher-Nachher-Bild zeigt zwei Momente und lässt alles dazwischen weg. Es zeigt nicht Tag drei. Nicht die Drainage. Nicht Woche drei, wenn es schlimmer aussieht als am Anfang. Es zeigt nicht, wie lange es gedauert hat und was der Körper dafür durchgemacht hat.
Und es gibt ein Versprechen, das niemand halten kann. Der Körper auf dem Bild ist nicht deiner. Andere Haut, andere Ausgangslage, andere Heilung.
Was ich stattdessen zeige
Den Zustand dazwischen. Tag eins im Klinikbett. Das Kompressionsmieder. Die Woche, in der man weint. Genau die Bilder, die nicht verkaufen, und deshalb glaubwürdig sind.
Für Frauen, die nach dem Gespräch trotzdem sehen möchten, wie ein Heilungsverlauf aussieht, gibt es einen geschützten Bereich. Nicht öffentlich, nicht auf Anfrage in den Nachrichten, sondern nach einem Gespräch, in dem ich einordnen kann, was sie sieht.
Lass uns sprechen
Zwanzig Minuten, unverbindlich. Am Ende sage ich dir ehrlich, was ich denke.
Was hält dich zurück?Weiterlesen
Persönlicher Erfahrungsbericht. Er ersetzt keine ärztliche Aufklärung und beschreibt keinen typischen Verlauf, sondern meinen.