Ich war allein. Ich würde es nicht wieder tun. Nicht, weil die Betreuung schlecht war, sondern weil es um zwei Uhr nachts in einem fremden Hotelzimmer niemanden gab, der mich kannte.
Warum eine Begleitperson
- Die ersten zwei Nächte nach größeren Eingriffen: Aufstehen, Trinken reichen, Angst aushalten
- Jemand, der im Aufklärungsgespräch mitschreibt, du bist aufgeregt und vergisst die Hälfte
- Jemand, der merkt, wenn etwas nicht stimmt, bevor du es merkst
- Jemand, der nach der Rückkehr weiß, was passiert ist
Wer geeignet ist
Eine erwachsene Person, die belastbar ist, kein Blut scheut, und die dich nicht bedrängt. Partnerin, Schwester, beste Freundin, Mutter, je nachdem, mit wem du dich schwach zeigen kannst. Nicht geeignet: jemand, der die OP ablehnt und das die ganze Zeit sagt.
Warum keine Kinder
Du kannst in der ersten Woche nicht heben, nicht tragen, nicht nachts aufstehen. Ein Kind braucht genau das. Und ein Kind sollte nicht sehen, wie es dir in den ersten Tagen geht. Organisiere Betreuung zu Hause für die Reise und für mindestens zwei Wochen danach.
Wenn niemand mitkommen kann
Dann ist die Betreuung vor Ort umso wichtiger, und die ehrliche Frage, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Wenn niemand aus deinem Umfeld von der OP weiß, ist das für mich ein Grund, im Gespräch nachzufragen.
Lass uns in Ruhe darüber sprechen
Zwanzig Minuten, unverbindlich. Wir klären zuerst, ob der Eingriff für dich überhaupt der richtige Schritt ist, und ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist.
Gespräch anfragenWeiterlesen
Dieser Text ersetzt keine ärztliche Aufklärung. Zeitangaben sind typische Verläufe, kein Versprechen; dein Verlauf kann abweichen. Ivy Beside nennt bewusst keine Preise und keine Arztnamen.