Start · Was du bekommst · Das Vorbereitungspaket
Das Paket mit den Dingen, die mir gefehlt haben
Ich hatte eine Packliste aus dem Internet. Sie war vollständig für einen Urlaub und unbrauchbar für das, was danach kam. In den ersten Tagen habe ich gemerkt, dass mir Dinge fehlen, an die vorher niemand denkt, und die man in einem fremden Land um zehn Uhr abends nicht besorgt.
Deshalb bekommst du vor der Reise ein Paket nach Hause. Nicht als Geschenk, sondern weil es funktioniert.
Was es ist
Ein Karton, der ein paar Tage vor deiner Reise bei dir zu Hause ankommt. Darin sind mehrere Dinge, die du in den ersten Tagen nach der Operation brauchst, Kleinigkeiten überwiegend, keine teuren Geräte. Was genau, sage ich hier nicht.
Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil das Paket ein Teil der Begleitung ist und kein Warenkorb. Es ist auf deinen Eingriff abgestimmt, in der richtigen Größe, in der richtigen Reihenfolge, mit einer Anleitung, wann du was brauchst. Diese Abstimmung ist der Wert, nicht die einzelnen Gegenstände.
Woran du merkst, dass es funktioniert
An Tag zwei greifst du nach etwas, an das du vorher nicht gedacht hättest, und es liegt neben dir. Das ist der ganze Zweck. Nicht der Wert des Inhalts, sondern dass du nichts zusammensuchst, nichts vergisst und nichts nachkaufst, während du dich nicht bücken kannst.
Was ich dabeihatte, und warum du es mit dem Arzt besprechen musst
Ich hatte in meiner Tasche einiges, das mir geholfen hat: Mittel gegen Übelkeit, etwas für den Magen, Elektrolyte, Dinge für die Nächte, in denen nichts geht. Ich schreibe hier bewusst nicht auf, was genau, und noch weniger, wie viel.
Der Grund ist nicht Geheimniskrämerei, sondern Vorsicht. Was bei mir richtig war, kann bei dir falsch sein: wegen deiner Vorerkrankungen, deiner Narkose, deiner übrigen Medikamente. Manche Schmerzmittel erhöhen die Nachblutungsgefahr und müssen vor einer Operation abgesetzt werden. Ich bin keine Ärztin und darf dir dazu nichts empfehlen.
Was du stattdessen bekommst
Eine Liste mit Fragen für dein Aufklärungsgespräch, keine Liste mit Mitteln. Zum Beispiel: Was darf ich gegen Übelkeit nehmen? Was gegen Schmerzen? Was muss ich vorher absetzen, und ab wann? Die Antworten gibt dir der Arzt, abgestimmt auf dich. Von mir kommt keine Empfehlung zu Medikamenten.
Im Paket selbst sind ausschließlich unbedenkliche Dinge. Keine Arzneimittel. Was du an Medikamenten brauchst, verordnet dir die Klinik, abgestimmt auf deinen Eingriff und auf dich.
Woraus es entstanden ist
Aus zwei Quellen. Erstens: aus dem, was mir bei meiner eigenen Operation gefehlt hat. Ich hatte eine Packliste aus dem Internet, vollständig für einen Urlaub, unbrauchbar für das, was danach kam. Zweitens: aus den Rückmeldungen der Frauen, die ich seither begleitet habe. Nach jeder Begleitung frage ich dieselbe Frage: Was hat dir gefehlt?
Ein Gegenstand darin ist der, den ich an Tag drei am meisten vermisst habe, dem Tag, an dem fast alle einmal weinen. Du wirst wissen, welcher gemeint ist, wenn du ihn in der Hand hast.
Warum das Paket wächst
Was aus den Rückmeldungen regelmäßig kommt, landet im Paket. Deshalb ist es heute umfangreicher als bei meiner eigenen Operation, und in einem Jahr wieder anders. Wenn dir etwas fehlt: Schreib es mir. Auch danach.
Das Paket ist Teil der Begleitung
Es ist in meiner Gebühr enthalten und kommt vor der Reise zu dir nach Hause. Was sonst noch dazugehört, steht unter Was du bekommst.
Gespräch anfragenWeiterlesen
Der Inhalt wird auf deinen Eingriff abgestimmt und kann sich ändern. Das Paket enthält keine Arzneimittel. Medizinische Produkte werden nach Vorgabe der Klinik ausgewählt. Wird das Paket versandt und die Reise kommt danach nicht zustande, ist der Materialwert von 140 Euro zu erstatten, Einzelheiten in den AGB, Ziffer 4b.